Wohnen in Tirol

Blockieren + Verhindern + Aussetzen = Teuer Bauen – Teuer Finanzieren – Teuer Wohnen = Schuldenturm statt Dach über dem Kopf

Aus dem „Löhne rauf, Mieten runter“ (Hannes Geschwentner 2008) ist ein „Mieten rauf, Löhne runter“ geworden (jährlicher Reallohnverlust treibt die Menschen in die Wohnraumschuldenfalle). Die ehemaligen Finanzberater und Kreditvermittler haben ihre Provisionen kassiert, waschen ihre Hände in Unschuld und die Familien wohnen nicht mehr unter einem „Dach über dem Kopf“, sondern in einem „Schuldenturm“.

Dabei sind in dieser Legislaturperiode eine ganze Reihe von Vorschlägen eingebracht worden, die längst überfällige Kostenreduzierungen zur Folge gehabt hätten, aber in „trauter Zweisamkeit“ von den Regierungsanhängseln „blockiert, verhindert oder ausgesetzt“ wurden. Konsequenz: Teurer Bauen, teurer Finanzieren, teurer Wohnen = Schuldenturm statt Dach über dem Kopf!

Drei längst überfällige Maßnahmen daher:

  • Überprüfen sämtlicher zum Teil sündteurer technischer Vorgaben bis hin zur Raumausstattung sowie der zum Teil abenteuerlichen Finanzierungsmodelle in Einklang mit dem tatsächlichen Einkommen;
  • Zweckbindung des Pflichtbeitrages Wohnbauförderung;
  • Steuergeld in die Gemeinden zur Revitalisierung von Gebäuden, zur Sicherung von regionalen Arbeitsplätzen im Handwerk in Verbindung mit der Rückverlagerung von Arbeitsplätzen – die Arbeit muss zum Wohnraum gebracht und nicht die Pendlerwege immer länger und teurer werden und die Mieten in den Städten mit „Gewalt in die Höhe treiben“;
  • Praktiker statt weltfremde Theoretiker in die Beratungsgremien, die wissen, wo der Rotstift angesetzt werden muss, um die Qualität zu halten, die Mieter oder Käufer ordentlich zu entlasten.

Diese „Startvorgaben“ sind notwendig, um endlich sinnvolle Änderungen herbeizuführen. Schluss mit der „wohnungs- und tirolfeindlichen Blockade-, Verhinderungs- und Aussetzungspolitik“ von VP und SP!

Wir fordern: Das Grundbedürfnis „WOHNEN“ ist politisch außer Streit zu stellen!

GURGISER & Team
Die beste Wahlentscheidung 2013

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