Lasst die Kalkkögel endlich in Ruhe und stellt euch den echten Problemen!

 

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„Wer die Natur zerstört, zerstört die Seele des Landes“

Deutlich warnen wir heute im „Öffentlichen Interesse“ vor dem Versuch, das Ruhegebiet „Kalkkögel“ aufheben zu wollen, die gesamte Sachlage in aus Steuergeldern und Tourismuspflichtbeiträgen finanzierten ganzseitigen Inseraten zu bagatellisieren und lächerlich zu machen – „geht doch nur um zwei Stützelen …“, während das „Langfristprogramm die komplette seilbahntechnische „Gesamterschließung des einzigartigen Ruhe-, Schutz- und Erholungsgebietes Kalkkögel“ vorsieht und verschwiegen wird (siehe Anlage Grafik und Hintergrundinformation) und unterstützen damit alle, denen die Beibehaltung des „gesamten geschützten Raumes“ ein erstrangiges und persönliches Anliegen ist. Wir fordern daher im Öffentlichen Interesse,

  • das Ruhegebiet Kalkkögel und die damit verbundene Landes- und Bundesgesetzgebung sowie die internationalen Verpflichtungen zu respektieren und zu achten. Die Republik Österreich, das Bundesland Tirol und die  Alpenkonventionshauptstadt Innsbruck haben alle geeigneten Maßnahmen zur Vermeidung von Zerstörungen dieses Schutzgebietes zu treffen, um nicht vertragsbrüchig zu werden;
  • daraus ableitend die Möglichkeiten eines kleinen Zusammenschlusses Muttereralm-Lizum und dazu insbesondere eines fundierten Verkehrskonzeptes für Mutters zu prüfen;
  • daraus ableitend mit den Umlandgemeinden eine intensive Diskussion mit dem Ziel zu führen, in verbindlichen langfristigen Vereinbarungen die Beibehaltung und Aufwertung der lokalen touristischen Angebote ebenso zu sichern wie eine Stärkung des ländlichen Raumes in allen arbeitsplatzsichernden Branchen in Gewerbe, Handel, Landwirtschaft und Industrie, damit die längst schleichende Entleerung gestoppt wird und jungen Menschen mit guten Ausbildungen die Chancen geboten werden, eine familiäre und wirtschaftliche Existenz in ihrer Heimatgemeinde aufzubauen, statt in den überfüllten Ballungsraum Inntal oder gar noch viel weiter auszupendeln oder abzusiedeln, wo die Perspektiven auch nicht rosig sind;
  • daraus ableitend, sämtliche Möglichkeiten der Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention in allen arbeitsplatzerhaltenden und –schaffenden Bereichen zu nutzen und als Grundlage für die angeführten langfristigen Vereinbarungen zu verwenden. Die Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention wären unter Federführung des Generalsekretariats, welches zweifelsfrei über den besten Gesamtblick und über die beste Erfahrung verfügt, am besten geeignet, der Entleerung unseres alpinen Gebirgsraumes erfolgreich entgegenzuwirken – denn genau aus diesem Grund wurden sie auf nationaler und internationaler Ebene über viele Jahre sehr hart erarbeitet. Es wäre unklug, dieses Kapital nicht zu nutzen.

Es ist einzigartig in der langen Geschichte naturschutzrechtlicher Auseinandersetzungen, wie derzeit mit allen Mitteln versucht wird, die Öffentlichkeit zu manipulieren bzw. in die Irre zu führen, indem von Personen, die einen EID auf die Einhaltung vor Gesetzen geleistet haben, die echten geplanten langfristigen Eingriffe verschwiegen werden. Getreu dem Motto: „Haben wir erst die beiden Stützelen, werden die nächsten auch noch folgen“.

Die Kalkkögel eignen sich nicht für parteipolitische Muskelspiele, sie eignen sich auch nicht, um jahre- und jahrzehntelange Versäumnisse in den Gemeinden des Stubaitales oder des Westlichen Mittelgebirges zu kaschieren und sie eignen sich schon gar nicht, um Probleme der Entsiedelung von Menschen und Betrieben zu stoppen. Die Kalkkögel sind Tiroler Kulturgut und einzigartiger Erholungsraum für Einheimische und Gäste insbesondere in einer Zeit, in der Menschen mehr denn je auf die speziellen Tiroler Angebote setzen wollen: Ruhe, Erholung, gesunde Luft, gesundes Wasser und erstklassige heimische Gastronomie – dazu braucht es keine Verdrahtung, sondern einen Qualitätstourismus, der imstande ist, das zu nutzen, was uns der Herrgott mit den Kalkkögeln, dem Umland und der Landeshauptstadt geschenkt hat.

Bild: © Dr. Nicholas Roemmelt

 

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3 thoughts on “Lasst die Kalkkögel endlich in Ruhe und stellt euch den echten Problemen!

  1. DI Peter Wurnig

    Sehr geehrte Herren Gurgiser und Schnitzer

    Ich möchte Ihnen meine Anerkennung zu der Stellungnahme bzgl. der Kalkkögel aussprechen. Sie haben sehr schön argumentiert und zusammengefasst was sonst niemals so deutlich angesprochen wird.
    Was ist mit der Erschließung des Piz Val Gronda? Gibt es da einen Wiederstand? – die bauen ja schon. Da kann nicht einmal ein wirtschaftliches Argument als Begründung für die Erschließung herangezogen werden. Es ist einfach nur die Gier.
    Ehrlich gesagt habe ich Ihre Argumentation als Transitgegner – gegen den Brenner Basis Tunnel – nie verstanden. Erst wenn er fertig gestellt ist kann man doch wirklich Druck ausüben, denke ich.
    Ich freue mich dass es jemanden gibt der es ehrlich meint, dem unsere Umwelt und das Erbe das wir unseren Kindern übergeben wirklich ein Anliegen sind.
    Deshalb bekommen Sie bei der Landtagswahl meine Stimme.

    mit freundlichen Grüßen

    Peter Wurnig

  2. Hallo!
    Die Kalkkögel in ihrer Einzigartigkeit zu erhalten sehe ich als Verpflichtung für Verantwortungsvolle Politiker. Diese zu zerstören und dabei auch noch so zu tun als ob man die internationalen Rechte und Pflichten nicht kennen würde zeigt nur wie die Entscheidungsträger das “Wahlvolk” für dumm verkaufen.
    Hoffentlich regt sich ausreichend Wiederstand.
    lg
    Günter

  3. Robert Hinterleitner

    Hallo!
    Ich habe auch schon die Tiroler Landesregierung diesbezüglich angeschrieben und als Antwort erhalten, dass wenn im Landtag eine Mehrheit zustande kommt es zu einer Aufhebung des bestehenden Naturschutzgesetzes kommen wird. Ich bin einfach nur noch fassungslos, wie leicht es möglich ist solche Schutzgebiete einfach auszuhebeln. Es sollte doch ein vorrangiges Ziel sein, die letzten unberührten Naturjuwele auch für nachfolgende Generationen zu schützen.
    Tirol der Weltmeister in Naturzerstörung. Einfach nur noch traurig.
    lg Robert

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